Vereine für Gesundheitssport und Sporttherapie

Psychomotorik für Kinder

"Erstaunlich was mein Kind jetzt alles kann"
So oder so ähnlich äußern sich immer wieder Eltern, deren Kinder die psychomotorischen Angebote des VGS nutzen konnten.

Die körperliche und seelische Entwicklung eines Kindes stehen in enger Beziehung zueinander. Daher entspricht die Kombination von Bewegung, Spiel, Kreativität und Entspannung den kindlichen Bedürfnissen. Die Methode, mit der Seele, Geist und Körper der Kinder gleichermaßen angeregt und gefördert werden, heißt: psychomotorische Entwicklungsförderung, kurz: Psychomotorik.

Wie hilft Psychomotorik?
Kinder brauchen Bewegung! Sie ist notwendig für eine gelungene Auseinandersetzung mit der Umwelt und eine positive Wahrnehmung des eigenen Körpers und damit für die gesamte Entwicklung der Persönlichkeit.
Vielfältige Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen im frühen Kindesalter sind die Grundlage für späteres Lernen, Lesen, Schreiben und Rechnen.
Wenn die Einheit von Bewegen, Wahrnehmen und Erleben gestört ist, wird ein Kind bewegungsauffällig und in seiner gesamten Entwicklung beeinträchtigt. Hier setzt die Psychomotorik auf kindgemäße, professionelle Weise an und unterstützt jedes Kind auf seinem persönlichen Weg.

Was geschieht in den Gruppen?
Spaß und Freude stehen in unseren Psychomotorikgruppen im Vordergrund. Über vielseitige Bewegungserlebnisse ermöglichen wir den Kindern einen positiven Zugang zu ihrem Körper.
Ziel ist es vor allem, die Eigentätigkeit der Kinder zu fördern und ihnen Erfolgserlebnisse zu ermöglichen. Folgende Phasen gehören bei uns dazu:

Freie Bewegungsphasen
setzen am individuellen Entwicklungsstand und Bedürfnis der Kinder an und vertiefen das Sicherheitsgefühl

Experimentierphasen
ermöglichen den Kindern vielseitige Lernerfahrungen und fördern die Selbständigkeit

Phasen intensiver Nutzung
von verschiedenen Geräten und Materialien regen die Wahrnehmung und die Bewegungsfreude an

Spielphasen in der Gruppe
stärken soziale Verhaltensweisen

Entspannungsphasen
richten die Konzentration auf sich selbst und bieten einen Ausgleich zu den Phasen der Aktivität

Wen möchten wir erreichen?
Eine psychomotorische Entwicklungsförderung ist besonders sinnvoll für Kinder und Jugendliche, die in Ihrer Entwicklung Auffälligkeiten zeigen oder als gefährdet gelten. Als Eltern bemerken Sie entweder selbst Entwicklungsschwierigkeiten Ihres Kindes oder erhalten seitens des Kindergartens, der Schule oder des Arztes einen möglichen Hinweis auf:

Koordinationsschwächen
"fällt häufig hin - hat Probleme beim Laufen, Springen, Balancieren, Ball spielen, Basteln, Malen..."

Aufmerksamkeitsprobleme in der Schule
"kann sich nur schwer auf eine Sache konzentrieren - lässt sich sehr leicht ablenken..."

Hyperaktivität
"ist immer in Bewegung - kann nicht stillsitzen - ist sehr impulsiv..."

Verhaltensauffälligkeiten
"ist ängstlich - traut sich wenig zu - reagiert schnell aggressiv - kann kaum Regeln einhalten..."

Sprachstörungen

Psychomotorik ist darüber hinaus für alle Kinde von 4-14 Jahren offen, die sich vielseitig, kreativ und ohne Leistungsdruck bewegen wollen.